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Meine Familie – Meine Vorfahren

 

Manchmal hat man gute Tage, manchmal weniger gute. Probleme erdrücken einen, so scheint es zumindest.

Menschen hab unterschiedliche Strategie entwickelt damit umzugehen. Ich sehe auf meine Familie.

Die Geschichte meiner Familie ist ungewöhnlich, dass ich fast Schwierigkeiten habe davon zu berichten. Sie ist mehr als unglaubwürdig. Trotzdem ist alles was ich schreibe die Wahrheit nach bestem Wissen. Die Fotos mögen alles ein wenig glaubhafter erscheinen lassen.

Möglicherweise ist aber auch meine Geschichte nur so zu verstehen, denn ich denke, dass auch etwas vom Wesen meiner Vorfahren in mir steckt.

Wenn man sich überlegt, dass meinen Urgroßeltern väterlicherseits als Knechte gearbeitet in Hessen Nassau haben, um dann 12000 km mit dem Ochsenkarren nach Sibirien auszuwandern und täglich buchstäblich um Ihr Leben gekämpft haben, dann weiß man welche Luxusprobleme man selbst hat.

Mein Großvater durchquerte im Krieg 1/6 der Erdoberfläche um dann in einem kleinen niederrheinischen Ort sesshaft zu werden.

Oder ich sehe auf meinen Urgroßvater von Mutters Seite, der als Bergwerksingenieur nach China auswanderte. Eigentlich ein Never come back Ticket zur damaligen Zeit. Allerdings kehrte er zur Überraschung aller zurück mit seinem Sohn, der er mit einer namens Japanerin Symio Matsumoto hatte.

Mein Urgroßvater hieß übrigens Franz Honecker und stammt aus dem Saarland und ja, er war weitläufig verwandt mit Erich Honecker. Das wiederrum machte die Durchreise durch das geteilte Deutschland mehr als angenehm. Alleine der Name genügte um alle Grenzer für sich zu gewinnen.

Apropos mein französischer Familienzweig, den ich nur wenige Mal zu Gesicht bekam. Einer der Herren verstand sich auf Genealogie und machte mir damals klar, dass wir noch mit Napoleon verwandt seien- ich allerdings nur noch auf dem Papier und nicht blutsverwandt.

Nun, da war ich nicht undankbar, denn weder sein Größenwahn und den Massenmord, den er in Namen des Krieges begann, noch die gedrungene Statur hielt ich für besonders erstrebenswert.

Mein halb-japansicher Großvater diente im 2en Weltkrieg auf deutscher Seite du fiel in Russland. Vorher begründete er eine Familientradition, die ich erst wiederaufnahm. Er war Karateka und Boxer.

Übrigens kam er als Baby im Saarland an in weißen Gewändern mit aufgestickten Kirschblüten dem Wappen der Samurai. Ob er es wohl gewusst hat?

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